Budgets, Limits und Kontrolle – Pfälzer Glücksspiele bleiben so sicher und unterhaltsam
Im Internet sind Glücksspiele immer nur einen Klick entfernt. Die Auswahl an Anbietern und Plattformen ist gigantisch und der Markt wächst weiter. Wirklich gute Angebote zeichnen sich aber nicht nur durch Spielvielfalt, guten Kundenservice oder schnelle Zahlungsmethoden aus. Wichtiger denn je sind auch Tools, mit denen Spielteilnehmer ihre Aktivitäten ganz genau planen und auch eingrenzen können.
Feste Budgets geben einen klaren Rahmen
Wer mit dem Einsatz von echtem Geld an einem Glücksspiel teilnimmt, tätigt zunächst einmal eine Ausgabe. Denn schließlich gibt es keine Garantie, dass von dem Einsatz auch etwas wieder in Form eines Gewinnes zu einem zurückkommt. Jeder Einsatz kann verloren gehen und sollte auch genau so gehandhabt werden.
Damit also nicht mehr Geld verloren geht, als man es sich persönlich erlauben kann, sollte man sich vor dem Spielbeginn ein festes Budget setzen. Das kann sich auf die aktuelle Spielrunde beziehen oder aber auf einen längeren Zeitraum, wie eine Woche oder einen Monat.
Ist das Budget dann erreicht, muss das nächste Spiel eben bis zur nächsten Woche oder zum nächsten Monat warten. Wie hoch man das eigene Budget wählt, muss dabei jeder für sich selbst entscheiden. Wer das Glücksspiel als reine Freizeitausgabe betrachtet, kann sich ungefähr ausrechnen, wie viel er oder sie normalerweise für Freizeitaktivitäten ausgibt.
Feste Limits mit dem LUGAS-System
In vielen Ländern in Europa ist es inzwischen üblich, dass das jeweilige Glücksspielgesetz einen festen Budget-Rahmen vorgibt. Dieser ist dann pauschal und berücksichtigt nicht die Präferenzen oder auch die finanziellen Möglichkeiten einzelner. Die Niederlande und auch Deutschland sind hier besonders strikt mit festen Monatslimits.
Hier in Deutschland gibt es das sogenannte LUGAS-System. Lugas steht für Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem und vernetzt, wie der Name schon sagt, die Anbieter aus allen deutschen Bundesländern innerhalb einer zentralen Datei. Dort können Spielerinnen und Spieler individuelle monatliche Einzahlungslimits hinterlegen.
Aber LUGAS ist auch gedeckelt, und zwar konkret pauschal erst einmal auf 1.000 Euro im Monat. Eine Erhöhung des Limits ist möglich, aber nur auf Antrag und nach individueller Bonitätsprüfung des Antragstellers. Viele erachten dies als zu übergriffig, weshalb Portale ohne solchen Pauschallimits zunehmend gefragter sind. Hier mehr erfahren.
Innerhalb dieser starren Grenze können Nutzer den Betrag beliebig niedriger setzen. Ein niedrigeres Limit wird immer sofort wirksam, während die Erhöhung eines bereits gesetzten Limits erst nach einer sogenannten Cool-Off-Periode von drei Tagen erfolgt.
Unterschied zwischen Einzahlungslimit und Einsatzlimit
Beim Glücksspiel können einige verschiedene Limits gesetzt werden. Die 1.000-Euro-Grenze bezieht sich dabei nur auf das monatliche Einzahlungslimti. Es ist auch möglich, ein wöchentliches oder tägliches Limit zu wählen. Neben dem Einzahlungslimit gibt es aber auch noch das Einsatzlimit.
Viele verwechseln diese beiden Tools, obwohl sie jeweils unterschiedlich ansetzen. Das Einzahlungslimit regelt nur, wie viel Geld von einem zum Spielteilnehmer gehörigen Bankkonto auf das Spielerkonto eingezahlt wird. Ist das Limit erreicht, werden alle weiteren Einzahlungsversuche blockiert.
Das Einsatz hingegen wirkt innerhalb des Spielerkontos. Es begrenzt, wie viel Geld bei Spielen aktiv gesetzt werden kann. Damit ist nicht der Einsatz pro Runde gemeint, sondern der Einsatz innerhalb eines Zeitraums. Wer zum Beispiel ein Einzahlungslimit von 1.000 Euro hat und darüber hinaus ein Einsatzlimit von 500 Euro, der kann zwar 1.000 Euro einzahlen, aber nur die Hälfte davon dann auch einsetzen.
Das Einsatzlimit ist also deutlich einschränkender. Auch Gewinne werden dabei nicht berücksichtigt, die sich eventuell erneut setzen ließen. Wer zum Beispiel mit einem Einsatz von 10 Euro einen Gewinn von 500 Euro erzielt, aber ein Einsatzlimit von 100 Euro festgelegt hat, kann weiterhin maximal 100 Euro setzen.
Bei einem Einzahlungslimit ist das Gegenteil der Fall. Wer nach der Hälfte des verfügbaren Guthabens einen großen Gewinn verbucht, kann diesen weiterhin einsetzen, auch wenn die Gesamtsumme über die monatlichen 1.000 Euro hinausgeht.
Limits können auch Verluste begrenzen
Wer die verfügbaren Limits entsprechend der eigenen Vorlieben und Grenzen nutzt, kann sein Spielerlebnis insgesamt durchaus deutlich verbessern. Ein besonders wichtiges Limit ist das Verlustlimit. Dies ist eine besondere Form des Einsatzlimits, welches immer dann greift, wenn eine Spielerin oder ein Spieler einen bestimmten Betrag eingesetzt und verloren hat.
Es soll verhindern, dass sich eine so empfundene Pechsträhne fortsetzt und Spielteilnehmer so noch deutlich mehr verlieren, als sie sich eigentlich leisten möchten oder können. Gerade viele aufeinanderfolgende Verluste können nämlich im menschlichen Gehirn die falsche Erwartung erzeugen, dass der nächste Gewinn nun ganz nah ist.
Dies ist grundsätzlich jedoch ein Irrglaube, da jede Spielrunde unabhängig von allen bisherigen Runden entschieden wird. Mathematisch gesehen gibt es daher auch keine Pechsträhnen, auch wenn es sich für den Spielenden genau danach anfühlen kann.
Damit man in solchen Momenten also nicht aktiv versucht, durch immer weiteres Spielen bereits verbuchte Verluste wieder wettzumachen, kommen Verlustlimits zum Einsatz, die ein Weiterspielen verhindern.
Auch zeitliche Begrenzungen sind sinnvoll
Die vierte Art von Limits bei Glücksspielen sind die sogenannten Zeitlimits. Diese orientieren sich weder an Einzahlungen oder Einsätzen noch Verlusten, sondern lediglich an der bereits verstrichenen Spielzeit. Denn die vergeht manchmal schneller, als man bewusst wahrnimmt.
Gerade bei schnelllebigen unterhaltsamen Spielen können sich manche Spielteilnehmer regelrecht im Spiel verlieren. Das ist menschlich und normal, allerdings auch schnell problematisch. Zeitlimits sind also quasi wie ein Wecker, der im Hintergrund läuft. Ist die Spielzeit erreicht, wird der Account schlichtweg blockiert.
In dem Fall kann erst weiter gespielt werden, wenn der zuvor gesetzte Zeitraum verstrichen ist. Zeitlimits können ebenfalls pro Tag, pro Woche oder pro Monat festgelegt werden. Über das deutsche LUGAS-System sind diese übrigens anbieterübergreifend.
Das bedeutet, dass man sich nicht einfach bei einem anderen Anbieter einloggen kann, um dort weiterzuspielen, wenn das Limit erreicht wurde. Darüber hinaus hat LUGAS noch eine besondere Form des Zeitlimits, die pauschal und immer für alle greift.
Es gibt nämlich eine feste 5-Minuten-Pause, die immer dann startet, wenn genau 60 Minuten Spielzeit verstrichen sind. Als Spielzeit wird schon gewertet, wenn das Spiel nur auf dem Bildschirm geöffnet ist. Selbst wenn nur alle paar Minuten ein Einsatz getätigt wird, ist nach 60 Minuten geöffnetem Spiel erst einmal Pause angesagt.
Es erscheint dann ein Sperrbildschirm mit einem Countdown, der sich auch nicht umgehen lässt. Auch ein Anbieterwechsel entschärft den Countdown nicht. Tatsächlich greift dort immer eine 5-Minuten-Pause, selbst wenn es zuvor keine 60 Minuten Spielzeit gab.
Wer sich bei Anbieter A einloggt und fünf Minuten spielt, dann aber lieber zu Anbieter B wechseln möchte, muss nach dem Login beim zweiten trotzdem fünf Minuten warten, bis sich ein Spiel öffnen lässt.
Diese Regel soll praktisch den Zeitraum imitieren, den man brauchen würde, um innerhalb einer Innenstadt von einer Spielothek zu einer anderen zu gehen.


