Leinsweiler - Wo die Pfalz am schönsten ist

Wie überall an der Südlichen Weinstraße wachsen hier zahlreiche Mandeln, Feigen, Esskastanien und natürlich Wein soweit das Auge sieht. Der Name „Leinsweiler” geht weit zurück bis ins Jahr 760.

Der damalige Meiler und das dazugehörige Land wurde von einem fränkischen König einer Freifrau namens Landswinda zum Lehen gegeben, die am fränkischen Hof ob ihrer Schönheit besungen wurde. Im Laufe der Jahre entstand daraus der Name Leinsweiler. So wird es z.B. als Lantsindewilare im Codex Edelini erwähnt, als es 985 bei dem Salischen Kirchenraub dem Kloster Weißenburg enteignet wurde. Heute zählt Leinsweiler ca. 400 Einwohner, ist damit eine der kleinsten Gemeinden an der Südlichen Weinstraße, wird jedoch jedes Jahr von Tausenden Gästen aus aller Welt besucht. Leinsweiler hat mehr Gästebetten, als Einwohner und ist mit über 50 000 Übernachtungen pro Jahr  einer der meistbesuchten Orte in der Region. Diese schätzen neben der Schönheit des Ortes die Gastfreundschaft und besonders die unvergleichliche Landschaft, das kulinarische und kulturelle Angebot sowie selbstverständlich die guten Weine aus Leinsweiler. Von den 580 Hektar die zur Gemarkung Leinsweiler gehören sind neben den 300 Hektar Wald immerhin 110 Hektar Weinberge in den besten Lagen.

Hoch oben, über den Ort befindet sich die Sommerresidenz  des berühmten Impressionisten Max Slevogt, welche er 1914 von seinen Schwiegereltern erwarb. Von der Terrasse aus hat man einen unverwechselbaren imposanten Blick über ganz Leinsweiler, den Pfälzer Wald, das nicht endende Rebenmeer bis hin zur Rheinebene. In unzähligen Meisterwerken hat er dieses schöne Stück Pfalz verewigt und zahlreiche idyllische Momente eingefangen. Auch mitten im Ort findet der Besucher zahlreiche romantische und historische Plätze und Gebäude. Der über 400 Jahre alte Dorfbrunnen vor den Arkaden des Rathauses von 1619 ist ein besonders beliebtes Fotomotiv. Zahlreiche Winzerhöfe, urige Weinstuben und stilvolle Restaurants laden die Gäste nicht nur zum Verkosten der edlen Tropfen von Pfälzer Weinen ein, sondern auch zum Genießen Pfälzer und erlesener Gerichte.

Sogar den sagenumwobenen Vogel „Elwe­trittsche” findet man in Leinsweiler im Keramik- Atelier von Ingrid Zinkgraf. Für weit hergereiste Besucher bestimmt ein schönes Andenken, um den daheimgebliebenen zu beweisen, dass es doch Elwetrittsche in der Pfalz gibt. Die über 700 Jahre alte Wehrkirche hat allerhand Geschichte zu erzählen und seit dem Einbau einer Orgel 1982 gibt es die „Leinsweiler Musikwochen”. Der Ort verfügt über 64 km markierte Rund­wanderwege im Naturpark Pfälzer Wald und ist Ausgangspunkt erlebnisreicher Rad­touren.

„Leinsweiler, eine Perle der Südpfalz” oder auch „Leinsweiler, der Fotoliebling der Südlichen Weinstrasse”, so wird  das Örtchen oft von den zahlreichen Gästen oder auch in den Uhrlaubsbroschüren genannt.