Hauptraum Galerie
Uschi Zoller

Uschi Zoller und Peter Büchner verstehen sich mit der Galerie Z in Landau als Fachkompetenz von der visuellen Beratung bis zur konservierenden Bildrahmung. Die Galerie Z ist ein Fachgeschäft für alle Bereiche rund um Bild und Rahmen. Hierbei steht die Qualität und die dem Produkt entsprechende Verarbeitung im Vordergrund.

Den beiden Inhabern liegt eine „einfache“ Bildrahmung ebenso am Herzen wie der museumsgerechte Erhalt und die Veredelung eines Kunstgegenstandes. Man bietet fachmännische Unterstützung beim Platzieren der Bilder sowie flexible Hängesysteme für ein immer wieder neues Raumgefühl.

In regelmäßigen Abständen werden in dem überaus traditionellen Gebäude Ausstellungen mit Werken namhafter Künstler nicht nur aus der Region, sondern auch mit nationalem und öfters sogar internationalem Renomme (z.B. Immendorff, Penck, Rizzi u.v.a.) gezeigt. Es ist bereits Tradition, dass die Ausstellungen nicht nur von den Inhabern selbst, sondern von nicht geringerem als dem Oberbürgermeister der Stadt Landau, Herrn H.-D. Schlimmer, eröffnet werden. Meist folgt dieser Eröffnung eine überaus kurzweilige Einführung in das Werk der Künstler durch Herrn Clemens Jöckle aus Speyer. Dieser versteht es wie kaum ein Anderer, die Kunst dem Publikum nicht nur nahe zu bringen, sondern dabei sogar überaus süffisant-unterhaltsam zu sein. Hier zur aktuellen Ausstellung: [click]


Das Frank-Loebsche Haus

oberes Stockwerk im Frank-Loebschen Haus
Blick vom Innenhof nach oben
Die Weinstube zur Blum im Erdgeschoß (links der Hofeingang zur Galerie Z)

 

Die Geschichte des Frank-Loebschen-Hauses, in dem sich die Galerie Z befindet, lässt sich bis in das 15. Jahrhundert zurück verfolgen und es ist damit eines der ältesten Gebäude in Landau. Seit Beginn des 17. Jahrhunderts dient das Anwesen in der Kaufhausgasse 9 als Wirtshaus und Herberge für Reisende. 1871 erwirbt der südpfälzische Bankier Zacharias Frank, Urgroßvater von Anne Frank, das dreistöckige Wohnhaus. Bis 1951 verbleibt das Gebäude im Eigentum der Familie, letzte jüdische Besitzerin ist Olga Loeb, die 1946 stirbt.

Mit dem Haus in der Kaufhausgasse 9 verbindet sich auch die leidvolle Geschichte der jüdischen Mitbürger, die am 22. Oktober 1940 von hier aus in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich deportiert werden. Die Dauerausstellung „Juden in Landau. Vom Mittelalter bis zum Holocaust“ sowie eine vom Landesverband der rheinland-pfälzischen Sinti und Roma initiierte Darstellung zum Schicksal der südpfälzischen Roma und Sinti erinnern an diese Zeit.

Im Jahr 1959 übernimmt die Stadt Landau das vom Verfall bedrohte Gebäude. Vor allem dem Verein „Freunde des Frank-Loebschen-Hauses“ ist es zu verdanken, dass ein Abriss verhindert und der historisch wertvolle Vierflügelbau mit doppelstöckiger Innengalerie und Renaissanceturm nach umfangreichen Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten 1987 wieder eröffnet werden kann.

Heute dienst das Anwesen als Begegnungs- und Dokumentationsstätte, das Institut für Politikwissenschaft sowie das ihm angegliederte Frank-Loeb-Institut haben hier ihren Sitz. Ausstellungsräume im zweiten Stockwerk und die Weinstube "Zur Blum" ergänzen das Angebot.

Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich seit 1987 die Galerie Z. Ursula Zoller zeigt hier, seit 2003 zusammen mit Peter Büchner, einen Querschnitt ihres ständigen Galerieangebotes sowie jährlich mehrere Einzelausstellungen.

(Alle Fotos: Thomas Steinmetz)